Markus Küppers | Großkundenbetreuer | Region Rheinland

Seit dem 1. Oktober 2001 und somit diesen Monat seit 25 Jahren ist Markus Teil der Schönmackers-Familie.

Er startete zunächst als Entsorgungsfachberater und betreute unter anderem Kunden im Kreis Heinsberg sowie der Stadt Mönchengladbach. In dieser Zeit lernte er unsere Dienstleistungen, Fahrzeuge und Containerarten von der Pike auf kennen. 2013 wechselte er in die Großkundenbetreuung und ist seitdem für Großkunden aus der Chemie- und Industriebranche mit dem Schwerpunkt Sonderabfall verantwortlich.

Schon seit Anfang der 1990er-Jahre begleitet Markus das Thema Entsorgung. Nach seiner Ausbildung und dem Wehrdienst hatte er bereits in verschiedenen Funktionen mit industriellen Abfällen, Entsorgungsnachweisen und Begleitscheinen zu tun – insbesondere im Bereich Sondermüll. So fungierte er bis zu seinem Wechsel nach Schönmackers als Betriebsbeauftragter für Abfall, Gefahrgutbeauftragter, später auch als Betriebsleiter und Umweltmanagementbeauftragter. Seitdem hat ihn das Thema Entsorgung nicht mehr losgelassen.

Damals allerdings noch auf der anderen Seite, als „Abfallerzeuger“, als Kunde von Schönmackers. Markus merkte schnell, dass ihn der Vertrieb nicht nur interessierte, sondern dass ihm seine Erfahrung als Auftraggeber von Entsorgungsdienstleistungen einen entscheidenden Vorteil verschaffen würde. „Dieser Seitenwechsel hat mir sprichwörtlich andere Perspektiven gegeben.“

Mehr als nur Entsorgung

Wenn Markus gefragt wird, was er beruflich macht, dann antwortet er gerne, dass er bei der Müllabfuhr arbeitet. „Die Reaktionen darauf sind hochinteressant.“, sagt er im Interview.

Für ihn ist es wichtig, dass die Menschen verstehen, wie komplex die Entsorgungsbranche in Deutschland tatsächlich ist. Hausmüll, Gewerbe- und Sonderabfälle müssen gesetzeskonform und bestenfalls auch nachhaltig entsorgt werden. Dieser Aufgabe stellen wir uns tagtäglich.

Markus übernimmt dabei die Aufgabe, den Bedarf industrieller Großkunden und Chemieunternehmen zu koordinieren, sodass seine Kunden sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. „Klingt einfach. Ist es aber nicht immer.“

In seiner heutigen Funktion konzentriert sich Markus vor allem auf die Betreuung und Weiterentwicklung seiner Bestandskunden. Besonders wichtig ist ihm dabei, die Schlüsselpersonen im Unternehmen zu kennen und ihnen persönlich zu begegnen. Denn wenn der Kunde ein Gesicht mit Schönmackers verbindet, fällt ihm die Kündigung einer Dienstleistung vielleicht nicht unbedingt leichter, die Beziehung wird aber persönlicher und vertrauensvoller. „Ich versuche, dieses Gesicht für meine Kunden zu sein.“

Partnerschaft auf Augenhöhe

Im Interview wird schnell deutlich, mit wie viel Motivation Markus seinen Beruf ausübt. Auch schwierigen Gesprächen geht er nicht aus dem Weg. Für ihn gehört es dazu, sich dafür einzusetzen, dass es in einer Kunden-Lieferanten-Beziehung immer zwei Gewinner gibt.

Auf anspruchsvolle Gespräche bereitet sich Markus besonders sorgfältig vor. Er beschäftigt sich im Vorfeld mit möglichen Gegenargumenten des Kunden, prüft Vertragslaufzeiten und analysiert die Wettbewerbssituation.

„Schwierig“ bedeutet für Markus „herausfordernd, und das ist mitunter auch spannend“. Gerade preissensible Gespräche gehören heute zum Alltag – schließlich hat niemand etwas zu verschenken. Umso wichtiger ist es für ihn, fachlich und sachlich zu argumentieren und dabei stets das Ziel im Blick zu behalten: „eine Lösung, mit der alle leben können.“

Mülltrennung auch privat

Zum Abschluss noch eine Frage mit Augenzwinkern: Trennt Markus eigentlich seinen Müll? „Was ist das für eine Frage? Na klar.“ Die Antwort kommt, ohne zu zögern. Und wenn er heute nicht im Vertrieb arbeiten würde? Dann würde er der Entsorgungsbranche trotzdem treu bleiben. „Warum nicht im Stoffstrom? Auch spannend.“

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