Heike Hoeren | Aus Abfall Wasser machen. Verantwortung im Labor und auf der Anlage
„Ich begleite jeden Schritt, vom Labor bis zur Anlage“, sagt Heike Hoeren, die bei Schönmackers als Laborleiterin und Technische Betriebsleiterin für unsere chemisch-physikalische Behandlungsanlage in Mönchengladbach arbeitet. „Es sind zwei Bereiche, die auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, die aber in der Praxis untrennbar zusammenhängen. Jeder Abfall, der durch die Anlage läuft, wird im Labor geprüft und bewertet. Nur so entsteht Sicherheit und Klarheit, für Umwelt, Menschen und den Kreislauf.“
Fachliche Präzision trifft Teamgeist
Als Diplom-Ingenieurin der Chemie bringt Heike die fachliche Expertise mit, die ihr Arbeitsalltag erfordert: Schnelltests, photometrische Auswertungen, DIN-gerechte Analysen, das gehört zu ihrer täglichen Arbeit. Gleichzeitig sind Vertrauen, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung für sie unverzichtbar.
„Technische Genauigkeit allein reicht nicht. Ein starkes Miteinander macht uns stark, im Ergebnis und im täglichen Tun.“
So funktioniert Zusammenarbeit bei uns
Teamarbeit lebt für Heike von Haltung. Sie fördert Eigenverantwortung, arbeitet analytisch und strukturiert und schafft gleichzeitig Raum für selbstständiges Handeln. Jede neue Kollegin und jeder neue Kollege bekommt bei ihr eine individuelle Einarbeitung.
„Gute Zusammenarbeit heißt für mich: aufeinander achten und gemeinsam wachsen.“
Mein Weg in die Umwelttechnik
Der Weg in die Umwelttechnik war für Heike nicht geplant, aber folgerichtig. Begonnen hat ihr Berufsleben als Krankenschwester. Durch die Wende konnte sie das Fachabitur nachholen und begann ein Studium der Umwelt-Chemie in ihrer Heimatstadt. Nach Stationen im Umweltlabor und in der Industrie führte ihr beruflicher Weg über München nach Mönchengladbach und schließlich zu Schönmackers.
Hier begann sie im Qualitätsmanagement, übernahm später die stellvertretende Laborleitung und verantwortet heute als Laborleiterin und Technische Betriebsleiterin sowohl das Labor als auch die Anlage.
Was ich mache, kurz und knapp erklärt
„Ich behalte den Überblick: Ich prüfe Ergebnisse, gleiche sie mit Genehmigungen ab, stimme mich mit Vertrieb und Stoffstrom ab und bin Ansprechpartnerin im Team. Kein Tag gleicht dem anderen: Geräte kalibrieren, Analysen bewerten, Schnittstellen abstimmen, Rückfragen klären. Jeder Tag zählt, für mich, das Team und den Kreislauf.“
Mehr als nur ein Job
Für Heike ist die Arbeit weit mehr als ein Job. „Mit der chemisch-physikalischen Behandlungsanlage als Teil der Kreislaufwirtschaft tragen wir aktiv dazu bei, aus Abfall wieder Wasser zu gewinnen. Das macht Sinn, schützt Ressourcen und gestaltet die Zukunft.“
Viele Menschen hätten ein falsches Bild von der Branche, sagt sie. Die Realität sei geprägt von höchster Messgenauigkeit, Kontrolle und Verantwortung – und zertifiziert durch die DAkkS.
Mein Tipp für alle, die einsteigen wollen: „Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht Verantwortungsbewusstsein, analytisches Denken und die Fähigkeit, über den Tellerrand zu schauen. Es geht um kluge Schlüsse, Ehrlichkeit und lösungsorientiertes Handeln. Und natürlich: Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit.“
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