Lamyae Chbiki | ABAP-Entwicklerin mit Blick für effiziente Prozesse
Seit Mai 2024 arbeitet Lamyae Chbiki als ABAP-Entwicklerin bei Schönmackers. Ihr Weg dorthin war geprägt von Lernen, neuen Erfahrungen und dem festen Willen, sich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Heute sorgt sie im Hintergrund dafür, dass digitale Prozesse reibungslos funktionieren, eine Aufgabe, die viel analytisches Denken und eine strukturierte Herangehensweise erfordert. Eigenschaften, die sie sich über die Jahre angeeignet hat.
„Immer dranbleiben und aus jedem Fehler lernen“, dieser Leitsatz begleitet sie bis heute.
Ankommen und Lernen
Lamyae Chbiki stammt ursprünglich aus Marokko und hat einen großen Teil ihrer Ausbildung in Deutschland absolviert. Die Zeit des Ankommens war für sie voller neuer Erfahrungen: Ein anderes Bildungssystem, neue Abläufe und ein neues Umfeld. Dabei hatte sie zwei Vorteile: „Vor allem die sichere Beherrschung der deutschen Sprache hat mir sehr geholfen. Außerdem hatte ich große Unterstützung durch meine Brüder, die mir den Einstieg deutlich erleichtert haben“, erzählt Lamyae.
Gerade zu Beginn ihres Studiums musste sie sich in vielen Bereichen neu orientieren. Dabei setzte sie auf Eigeninitiative und den Austausch mit Kommiliton:innen. „Ich habe aktiv den Austausch mit Kommilitonen gesucht und viel Eigeninitiative gezeigt.“
In dieser Phase entwickelte sie Fähigkeiten, die ihr heute im Berufsalltag helfen: Sich schnell in neue Systeme einzuarbeiten, strukturiert vorzugehen und auch in unbekannten Situationen handlungsfähig zu bleiben. Sprache unterstützte sie dabei als Schlüssel, um Anforderungen zu verstehen und sich erfolgreich zu integrieren.
Die Rolle als ABAP-Entwicklerin
Nach ihrem Bachelorstudium in Wirtschaftsinformatik und einer Weiterbildung zur ABAP-Entwicklerin mit Fokus auf SAP-Systeme bei SAP führte ihr Weg zu Schönmackers.
Wer noch nie mit SAP oder ABAP gearbeitet hat, kann sich ihre Arbeit so vorstellen: Lamyae entwickelt Programme, die dafür sorgen, dass Unternehmensprozesse automatisiert, korrekt und effizient ablaufen. Sie erstellt Reports, optimiert bestehende Programme, analysiert Fehler und unterstützt Fachabteilungen bei technischen Fragen.
Wenn ihre Arbeit gut funktioniert, merken das vor allem die Kolleginnen und Kollegen in den Fachabteilungen: „Prozesse laufen stabiler, Fehler treten seltener auf und viele Aufgaben können schneller erledigt werden. Ohne diese Unterstützung müssten viele Abläufe manuell nachbearbeitet werden, mit deutlich höherem Zeitaufwand.“
Besonders wichtig ist ihr dabei die Zusammenarbeit mit anderen Bereichen. Klare Kommunikation, ein gutes Verständnis für fachliche Anforderungen und schnelle Rückmeldungen sind für sie die Grundlage erfolgreicher Projekte.
Probleme lösen und Prozesse verbessern
An ihrer Arbeit schätzt Lamyae vor allem die Möglichkeit, Probleme zu analysieren und nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Ein Beispiel aus ihrem Arbeitsalltag ist die Optimierung eines Anlagendispositionstools, das zuvor sehr lange Ladezeiten hatte. Nach einer Analyse der zeitkritischen Stellen optimierte sie die Datenbankabfragen gezielt. Das Ergebnis, deutlich schnellere Ladezeiten und ein spürbar effizienteres Arbeiten für die Anwender.
Solche Verbesserungen motivieren sie besonders: „Ich finde es schön zu sehen, dass meine Lösungen die Arbeit anderer erleichtern und Prozesse besser funktionieren.“
Warum Schönmackers?
Auf Schönmackers wurde sie vor allem durch die Aufgaben aufmerksam, die genau zu ihren Interessen passten. „Mich haben die Entwicklungsmöglichkeiten und die Arbeit an digitalen Prozessen überzeugt. Außerdem entsprach die Stellenausschreibung genau den Aufgaben, die ich übernehmen wollte.“
Auch der Einstieg in die Entsorgungsbranche war für sie eine bewusste Entscheidung. Sie wollte ihre IT-Kenntnisse in einem praxisnahen Umfeld einsetzen, in einer Branche, deren Bedeutung im Alltag oft unterschätzt wird. „Zudem ist die Entsorgungsbranche systemrelevant und krisensicher, wenn Entsorgungsunternehmen ihre Arbeit nicht machen würden, würde man das im Alltag sofort merken.“
Heute sieht sie die Branche mit einem anderen Blick: Für sie ist Abfallwirtschaft deutlich mehr als nur Müllabfuhr. „Es geht um Ressourcenmanagement, Recycling und aktiven Umweltschutz. Dahinter steckt ein komplexer, hochentwickelter Prozess, der unsere Gesellschaft nachhaltig beeinflusst.“
Zusammenarbeit und Arbeitsumfeld
Ein gutes Arbeitsumfeld bedeutet für Lamyae vor allem Offenheit und gegenseitigen Respekt. „Ein offenes Arbeitsumfeld bedeutet für mich, dass man Fragen stellen darf, sich einbringen kann und respektvoll miteinander umgeht.“
Damit sich Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen gut einbringen können, sind für sie vor allem klare Strukturen wichtig. „Klare Kommunikation, eine strukturierte Einarbeitung und ein offenes Ohr für Fragen und individuelle Bedürfnisse sind entscheidend.“
Anderen Menschen mit einem ähnlichen Weg möchte sie vor allem eines mitgeben: „Geduld und Durchhaltevermögen. Auch wenn der Start nicht immer einfach ist, es lohnt sich, dranzubleiben und Chancen aktiv zu nutzen.“
Blick nach vorn
Für die kommenden Jahre hat Lamyae klare Ziele. „Ich möchte meine SAP-Kenntnisse weiter vertiefen und perspektivisch auch in zusätzlichen SAP-Modulen tätig werden.“
Auch die Entwicklung der Branche findet sie spannend, vor allem mit Blick auf neue Technologien. „Digitalisierung und Automatisierung werden weiter zunehmen. Ich freue mich darauf, Prozesse noch effizienter zu gestalten und innovative Lösungen umzusetzen.“
Und auch privat passt sie gut zur Branche: Mülltrennung gehört für sie ganz selbstverständlich dazu.
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