Disponent | Padipat Nutcharas

Sprints zwischen LKW und SAP.

Padipat Nutcharas gehört seit 2016 zum Schönmackers-Team. Damals begann er in Hürth eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement. Heute arbeitet der 27-jährige als Disponent in Kerpen. Allerdings nur in den geraden Wochen. In den ungeraden gehört er zu einem IT-Projektteam, welches den Umstieg auf eine neue Unternehmenssoftware vorantreibt. Wie er es schafft, zwischen beiden Welten hin und her zu switchen, erzählt Padipat Nutcharas im Interview.

Sie arbeiten eine Woche als Disponent, die darauffolgende in einem großen IT-Projekt mit – immer im Wechsel. Wie schaffen Sie es, immer wieder den Schalter umzulegen?

Das gelingt mir ganz gut. Die Projektarbeit eine ganz andere Dynamik als das Tagesgeschäft in der Dispo. Hier schließt man (im besten Fall) alle to Dos ab und fängt am nächsten Tag neu an. Nachteile habe ich noch nicht festgestellt, eher Vorteile. Vor allem, weil es ja zwischen beiden Tätigkeitsfeldern immer wieder Überschneidungen gibt. Nach meiner Ausbildung habe ich zunächst ausschließlich als Disponent gearbeitet. 2020 bekam ich dann ich die Chance, an dem großen unternehmensweiten IT-Projekt mitzuwirken. Ein Grund dafür waren sicherlich meine bisher gemachten Erfahrungen. Denn dadurch kenne ich die notwendigen Schnittstellen zur Dispo sowie (fast) alle dazugehörigen Abläufe. Zudem kann ich durch die Kombination viel aus dem Operativen mit ins Projekt einbringen – für mich ist das also die perfekte Mischung.

Mussten Sie lange überlegen, als die Anfrage für das IT-Projekt kam?

Nein, überhaupt nicht. Die Möglichkeit, an so einem Projekt mitzuwirken, gibt es vermutlich nicht oft. Ich bin ein Kind zweier Generationen, d.h. ein Wandel vom analogen zum digitalen Zeitalter ist mir nicht fremd. Ganz ähnlich ist es auch bei dem IT-Projekt, das den digitalen Wandel bei Schönmackers vorantreiben soll. Wir haben hier die Chance, etwas zu verändern und voranzutreiben! Ich bin stolz, dabei mithelfen zu dürfen.

Warum hatten Sie 2016 sich für eine Ausbildung bei Schönmackers entschieden?

Eigentlich wollte ich mein Hobby zum Beruf machen und Mediengestalter werden. Aber nach ein paar Praktika habe ich festgestellt, das ist nichts für mich. Zuviel Druck und ständige Konkurrenzkämpfe in der Branche hatten mich eher abgeschreckt. Deshalb beschloss ich, mein Hobby zwar intensiv weiter zu verfolgen, aber zusätzlich noch eine kaufmännische Ausbildung zu machen. Das Angebot von Schönmackers hatte mich damals am meisten überzeugt. Zurecht, bisher habe ich es nie bereut.

Was bietet Schönmackers als Ausbilder?

Die Ausbildung kann ich empfehlen. Wenn du viel gibst, bekommst du viel: Aufgaben und Freiheiten dich auszuprobieren. Die Kollegen unterstützen in jeder Hinsicht. Im Unternehmen gibt es Mitarbeiter mit unbezahlbarem Wissen. Hier gibt es keinen, der dich zurückhält. Klar muss Kopierpapier im Drucker sein. Aber jeder Sternekoch hat auch mal Kartoffeln geschält.

Was machen Sie, wenn Sie mal nicht arbeiten? An ungeraden und geraden Wochen…

Ich helfe meinen Eltern im Lokal und habe immer diverse Gestaltungsprojekte, auch für Agenturen. Beispielsweise ein Kochbuch für eine Restaurantkette und zum 60. Geburtstag meines Vaters habe ich ein Video über ihn erstellt. Er ist in vielen Punkten ein tolles Vorbild, er hat mir beigebracht, dass man mit Fleiß zum Ziel kommt. Und dadurch, dass ich so viel arbeite, können meine Freundin und ich auch tolle Reisen unternehmen. Ich versuche meine Freizeit bestmöglich und am liebsten produktiv – zu nutzen.